Blaukons Nightmare

M: So trifft es sich dann lieber Blaukon, dass die Welt derart beschaffen ist, dass Vertrauen und Sicherheit – inklusive oder im speziellen ihre un- und unterbweussten Disopositive – die Werkzeuge sind um den einfachen menschen zu knechten. Denn wer wünscht sich nicht, dass z.B. seine Familie ein Dach über dem Kopf hat, sich nicht vor Verfolgung fürchten muss und genug Nahrung zur Verfügung hat. Der Bauer vertraut auf genügend Regen und genügend Sonne um eine gute Ernte einzutragen, der Händler vertraut darauf, dass er die Waren erhält die er bestellt hat und dem Kunden das entsprechende Produkt vertrauensvoll weiter geben zu können, der Kunde wiederum vertraut auf die Aussage des Händlers über Qualität und Gewicht des Produkts und so fort.

G: So ist es ohne Frage, oh Mocrates.

M: Wohlan, oh lieber Blaukon, dann sage mir warum die Menschen einander aber so oft Ungerechtigkeiten zufügen? Der Händler etwas zu wenig vom Produkt heraus gibt oder ein wenig mehr für das Produkt verlangt? Warum es so viele Menschen gibt, die Hunger leiden müssen, Angst um ihren Leib und ihr Leben haben müssen und um das ihrer Kinder? Warum Gerichte – die Institutionen die doch dem Rechte aller dienen sollte – Entscheidungen fällen, die das Unrecht nicht ausmerzen und bekämpfen, sondern es nähren und stärken? Warum die Politik fleißig dort mitmischt, das Volk offen belügt und es bewusst im Irrglauben über die wahrlichen Bezüge in der Welt lässt? Lieber Blaukon, oh gepreist seine Dein Intellekt, kannst Du mir dies erklären?

G: Dies, oh Mocrates, ist wahrlich keine leichte Aufgabe, aber so lasse es mich versuchen. Kann es sein, dass dieses Unrecht geschehen muss um ein noch größeres zu verhindern, welches die Menschen treffen würde, falls sie nicht dieses, kleinere, Übel ertragen würden?

M: Oh Blaukon, nicht zu gering fiel mein Preis Deines Verstandes aus, wahrlich, dies ist ein guter Punkt. Sicherlich muss ein Richter bedenken, ob das Urteil, welches er fällt ein gerechtes ist, für das Volk dem er dient. Er muss die Interessen beider Seiten bedenken, muss zuhören und abwägen, dafür und dawider abmessen an jedem noch so kleinen Detail. Nur so kann er der Gerechtigkeit dienen, deren Wesen wir ja in den Gesetzen verankert haben. Was jedoch geschieht, oh Blaukon, wenn durch menschliche Fehlbarkeit, über die Zeit hinweg, das Wesen der Gerechtigkeit so verschüttet, versteckt und verkleidet wurde, dass selbst der tüchtigste und im Herzen reinste Richter, aufgrund des so gearteten, ja wandelbaren Gesetzes-Text nicht zu einem gerechten Urteil kommen kann?

G: Dies klingt furchtbar, oh Mocrates! Selbst der gerechten Richter tüchtigste ist dann nicht mehr in der Lage der Gerechtigkeit zu dienen. Wahrlich, solch ein Staat ist sicherlich dem Untergang geweiht.

M: Fürchte Dich nicht lieber Blaukon, dem ist nicht zwangsläufig so. Lass mir Dir folgendes Gleichnis geben:….

Keta&Buttplugs

ich machte mal urlaub auf kreta,

ein mediteranes paradies,

da traf ich eine katze namens keta,

die wirklich so hieß!

 

sie war wirklich schön und schnurrte so nett, sie raunte mir zu:

hey kater – ich hab buttplugs neben dem bett…

ich lachte verlegen und war kurz irritiert,

verschluckte mein kitkat und dachte:

scheiße, hätt ich mal nicht onaniert!

 

ich machte mal urlaub auf kreta,

ein mediteranes paradies,

da traf ich eine katze namens keta,

die wirklich so hieß!

 

ihr fell war ganz flauschig, ihr schnurrhaar gekämmt,

sie sagte: hier probier mal, is auch echt kein krawallb(r)ett! wirklich..ohne scheiss jetzt..

und keine minute später war ich ganz ungehemmt!

wir rollten umher und schrien und lachten,

don’t give a FUCK, was die nachbarn wohl dachten!?

 

ich machte mal urlaub auf kreta,

ein mediteranes paradies,

da traf ich eine katze namens keta,

die wirklich so hieß!

 

wir erwachten nach tagen,

zwischen denen jahrhunderte lagen,

klebrig, glücklich, ne flasche sekt zum frühstück und dann noch ein eis

man braucht nur sehr wenig –

denn…auf keta ist es heiß.

Welch ein Grauen

Tag.

Bitte.

 

Herr Christoffel, ich bin gerade sehr traurig.

Oh, das tut mir Leid Herr Mono, wieso sind Sie denn traurig?

…es ist..naja, mal wieder mein Vater. Es ist einfach nicht möglich einen Zugang zu ihm zu finden, irgendwie zu ihm durchzudringen. Und langsam gebe ich die Hoffnung auf, dass es überhaupt irgendwie zu schaffen ist. Und es bricht mir das Herz. Die Hoffnung aufgeben – das ist wie…wie, sterben.

Sterben? Das müssen Sie mir erklären.

Naja, im Sinne von ‘die Hoffnung stirbt zuletzt’. Es fühlt sich so endgültig an. Wenn die Hoffnung tot ist, dann ist es einfach vorbei. Man ist am Ende angekommen und damit war’s das.

Wovon sprechen Sie Herr Mono? Sie sind doch nicht suizidal oder?

Nein, nein..wobei, manchmal kommt der Gedanke schon auf, aber das ist doch ein Stück weit normal oder?

Jedenfalls, denke ich nicht, dass ich akut suizidal bin, tränenverheult einen Abschiedsbrief schreibe und mir fertig überlegt habe wie und wo ich die Geschichte – mich – zu Ende bringen kann und mich quasi auf dem Weg dorthin befinde.

Gut, dann bin ich beruhigt.

Wunderbar, dann – die Hoffnung, sie stirbt, es geht ihr nicht gut, sie liegt schon im Hospiz und bekommt Morphium, oder Fentanyl oder was auch immer man da so bekommt – ich würde übrigens viel lieber, ganz wie Huxley, Lsd auf dem Sterbebett nehmen und offen-sanft schwingend herüber wechseln in die nächste Ebene. Aber also, Hoffnung, Hospiz, Morphium – sie liegt also darnieder, be- und vernebelt, ohne Schmerzen zwar, aber auch nicht mehr Herr über sich.  – Gerade kam mir die Assoziation, dass der Tod der Hoffnung eine metaphorische Negativ-Sublimierung (gibt’s das?) meiner Idee des Erwachsen-seins oder -werdens ist bzw. sein könnte. Die klimaktische Überhöhung meines Peter-Pan-Syndroms, meiner Weigerung Verantwortung zu übernehmen – jedenfalls in gesamt-gesellschaftlich anerkannter Art und Weise. Es ist als würde ich tatsächlich am Abgrund stehen – für mich, denn, mich anzupassen, das wäre für mich definitiv eine Art von Tod – weil die Hoffnung, dass es doch noch irgendwie anders gehen könnte, bereits kurz vor der letzten Ölung steht, es aussichtslos erscheint und ich nur noch auf ein Wunder hoffen kann. BAM hier ist meine Mutter, am Strand, mit dem Auto im Sand, am Ende ihrer ersten Flucht; wartend, hoffend, dass doch tatsächlich noch ein Wunder geschehen möge – sie noch abgeholt wird, dass es doch jemand oder etwas dort draussen gibt, der sie retten kann. Hier stehe ich nun neben ihr, in der Hoffnungslosigkeit, oder eher am Ort, der nach dem Tod der Hoffnung liegt, so nah, aber doch in dieser Ebene auch unerreichbar fern, stehe neben ihr, mit gesenktem Kopf und weine still in mich hinein, während des Novembers kalter Regen mir das Gesicht herunter tropft. Welch ein Grauen. Welch ein Grauen..

 

Grau-en-voll

Herr Mono, bitte.

Tag.

…das war aber ein tiefer Seufzer. Was ist denn los?

Ach, wissen Sie. Heute scheint einer dieser Tage zu sein. Der Himmel ist grau in grau, es ist viel zu kalt und die Leute auf der Straße sehen auch alle unfreundlich aus. Ein Tag zum im-Bett-bleiben sozusagen. Aber das ist leider nicht drin, mein Über-Ich hat mich aus dem Bett und in die Bibliothek gescheucht!

Ihr Über-Ich? Wie meinen Sie das?

Naja, Sie kennen ja Heidegger, nicht?

Ja, aber Text- und Zitier-sicher bin ich nicht Herr Mono.

OK, also es ist ja so: im Moment muss ich eine Hausarbeit über Sein und Zeit von Heidegger schreiben, über die Todesanalyse, aber das ist ja bei weitem nicht das einzige Konzept, das in dem Buch vorkommt. Es gibt auch ‘das Man’ – sagt Ihnen das was?

Ja, so ein bisschen, aber erzählen Sie mal weiter.

Das Man…ja, das Man ist ein Arschloch. Entschuldigen Sie, aber das ist wirklich so, denn im Man treffen sich all die Krankheiten unserer Gesellschaft und quälen die armen Tröpfe, die unreflektiert, oder wie Heidegger sagen würde uneigentlich, durch die Welt laufen. Das Mittel im dem sich das Man ausdrückt,ist das Gerede – da wird hinter vorgehaltener Hand oder geschlossener Tür geredet – über mich, über Sie, immer über die Abwesenden. Und das erzeugt Angst: “Was reden die bloß über mich? Ob die Bescheid wissen? Ob es in Ordnung ist, wenn ich dies hier mache oder das hier lasse?” und dergleichen. Verstehen Sie?

Ja.

Und damit ist dieses Man natürlich äußerst mächtig und hat einen unglaublichen, aus der Negativität bzw. Angst motivierten, sozial-regulativen Charakter. Denn wer will schon auffallen oder aus der Reihe tanzen? “Was sollen die Nachbarn bloss denken?!” Wissen Sie, solche Sachen. Und jetzt kommt der Rückgriff auf mein Über-Ich, denn es ist ja klar, dass Über-Ich und Man natürlich einen ähnlich peitschenschwingenden bzw. antreibenden Charakter haben…nun ist es so, dass ich mich EIGENTLICH von nichts und niemand, peitschend oder nicht, antreiben lasse, auch nicht von mir selber. Deswegen habe ich diese regulativen Momente eigentlich ‘outgesourced’ und um diese Momente zu umgehen, muss ich, um Dinge zu tun – wie zum Beispiel Hausarbeiten schreiben – meine Perspektive auf die Arbeit so ändern, dass es kein mit Unlust befangenes Unternehmen ist, sondern ein Lustvolles. Das klappt normalerweise ganz gut, mit anregender Nebenlektüre, regelmäßigen und bewegten Pausen, solche Dinge. ABER heute: pfffff…ein schwerer Fall von “ichhabkeinenbockundwillwiederinsbettundambestennocheinenkiffen-itis”, aber das Problem dabei jetzt ist, dass meine raffinierter Selbstbetrug dazu geführt hat, dass es eine neue regulative Instanz in mir gibt! SEUFZ…….und die macht das selbe in Grün, sie treibt mich an, schickt mich raus in die Kälte und rein in die Todesanalyse, obwohl ich doch eigentlich gar keinen Bock hab!

Vielleicht ist die ganze Sache auch gar nicht so raffiniert wie ich mir das gedacht habe, sondern ich bin einfach ein kleines, blödes trotzköpfiges Kind, das seinen Willen nicht bekommt? Ja, vielleicht – bestimmt sogar…das passt sehr gut. Oh welch bittersüßer Regress..aber es hilft ja alles nichts. Ich hab ja die Entscheidung getroffen, diese Hausarbeit zu schreiben und diese Entscheidung bzw. die Unlust die sie mir heute bereitet, wird von mir gerade ganz wunderbar zur Sublimierung meiner virtuellen Marter, erlitten ab der eigenen Hand, und zum kindlichen Regress verwendet. Eine Selbstverarsche sondergleichen und alles nur damit mir keiner was vorschreibt und schon gar nicht dieses nach Man stinkende Über-Ich. Meine Eltern lassen grüßen, mein Gott was ein Quatsch. Diese rebellischen Kindereien, was soll das bloß? Das hilft doch wirklich niemandem!?

Wissen Sie Herr Mono, gestatten Sie sich doch auch mal einen grauen Tag. Erlauben Sie sich, nicht voll dabei zu sein, nicht begeistert sein zu müssen, aber genauso müssen Sie deswegen nicht alles hinschmeißen, sich selbst eingeschlossen, und zum Kleinkind regredieren. Das sind alles ganz normale Affekte, glauben Sie mir, auch ich habe manchmal keine Lust, genau wie jeder Andere auch.

Mmmmh…ja, wahrscheinlich haben Sie recht. Aber es ist so frustrierend………aber im Endeffekt, ist es sicherlich gesünder manchmal im vom Man-affizierten grauen Mittelmaß zu dümpeln als immer nur phantastisch sein zu MÜSSEN! HA…da hab ich mich selbst erwischt. Zwang mit Zwang zur Zwanglosigkeit überdecken – das ist ja schon ganz schön bizarr. Und vor allem auch etwas blödsinnig, wie sagt man den Teufel mit dem Beelzebub austreiben oder so.

Ja, da haben Sie recht Herr Mono. Dann wünsche ich Ihnen mit dieser Erkenntnis jetzt viel Erfolg für Heidegger und die Bibliothek, denn unsere Stunde ist jetzt zu Ende.

Danke. Tschüss

Auf wiedersehen Herr Mono

Chemical-straight-jackets

Guten Tag Herr Mono, bitte.

Hallo Herr Christoffel, danke.

 

“ich war heute in der Uni und las ein altes Soziologiebuch aus den 60ern. Ich glaub aus dem Jahr…

1961.

Und wieder hat es die distopische Idee in den realen Wahnsinn geschafft, Saunders wundert sich und konstatiert in Argwohn: “entire societies, […] are placed into (MM) a sort of painless concentration camp of the mind, in which people will have lost their liberties in the enjoyment of a dictatorship without tears” (1961:xiii). Menschliches fröhlich-dumm-sabberndes Vieh, dem sogar noch das Opium weggenommen und es perverser Weise mit Plastikkonsumgütern, BigMacs und Coca-Cola sowie billigen, in Kinderarbeit hergestellten, Schuhen und Kleidern, ausgetauscht wurde. Instituionalisiertes Suchtverhalten spätestens ab dem Kindergarten aufwärts, Nestle schickt gratis Kakao zur Neueröffnung. Na danke.

Wie fühlen Sie sich dabei?

pffffffff….na da werde ich wütend! Das geht doch nicht. Diese Bigotterie auf der Ebene der angeblich ach sooo demokratischen Politik – ich sag nur ‘marktkonforme Demokratie’, das ist doch zynisch ohne Ende. Ein bösartiger Witz und ein Schlag ins Gesicht für die Menschliche Freiheit – und hier meine ich nicht nur die spezielle Freiheit von einem oder mehreren homo sapiens, sondern im allgemeinen das Moment der Menschlichkeit als Bedingung der Möglichkeit von Freiheit überhaupt. Aber natürlich, wer einen Haufen Vieh hat und nicht will, dass eine stampede losbricht, der dichtet die ganze Meute, von der Omma bis zum Enkel, rigoros und mit allen Registern von vorne bis hinten ab. Denn, verdammte Scheiße, manchmal braucht es nur ein ‘Vieh’ und dann ist es vorbei mit dem falschen Frieden, dann ist die kapitalistische Ponderosa in Not und dem Untergang geweiht. Ach…da reg ich mich nur auf. Aber – Sie wissen ja, die kommende REVOLUTION, wird nicht im Fernsehen übertragen werden und die einzigen Schüsse die bei ihr fallen können werden dürfen, sind Freudenschüsse in die Luft – wenn wir es endlich geschafft haben – WEIL wir es endlich geschafft haben (werden). Nur wenn wir endlich nur noch Menschen sind, Weltbürger, Freunde und Nachbarn – in allen Farben und Formen, in Geist und Gestalt – können wir gemeinsam die nächsten Schritte tun. Diese Trennung muss endlich aufhören, denn der Himmel liegt auf Erden, im Hier und Jetzt – HAHAHA – was mir mit der Kuh-Metapher jetzt noch einfällt: ES IST AN DER ZEIT, die Herde endlich wieder ins Paradies reinzutreiben! Wobei das natürlich etwas, naja sagen wir so: die Rhetorik ist entliehen und mir auch zu gewaltsam, aber mal drüber schmunzeln kann man eben schon noch.

Machen wir einen Punkt für heute.

Ok. Danke, auf Wiedersehen.

Tschüss.”

Sceno-logic

Szenografie und Szenologie, neue Felder mit den reifen und edlen Früchten des Vergangenen gedüngt. Alsbald verwirrend, ihre Dispositive mir neu und ungewohnt – so wie selbiger auch. Endlich ein Referenzpunkt in der Gegenwart, zu erforschen und zurück zu blicken auf psychoanalytische, philosophisch phänomenologische, kulturanthropologische, existentialistische und existenzialphilosophische, sowie sprachanalytische und darstellungslogische Bereiche.

Welch Schlaraffia des Geistes und immer schon war es in der Bonner Südstadt und wartete – auf mich, bedingt, aber dennoch. Als erstes wird das Vertrauen hergeleitet, für Ingo, der Arme sitzt fest im akademischen Mittelbau – fast wie im Knast, will man der Allegorie von Affonso glauben (London School of Economics), aber vielleicht ist das auch der neidische Zynismus des Ausgestiegenen. Jedenfalls muss ich und kann es auch ohne Probleme zugeben, dass es mir gefällt in die Universität zu gehen, durch die weiten Flure und Hallen zu schreiten – meist gehe ich tatsächlich nicht – in der altehrwürdigen Bibliothek des Philosophischen Seminars zu sitzen herab zu blicken, auf meine Texte oder den Platz der Weissen Rose, welcher sich links von mir auftut und jeden Fusstritt und Gehschritt klag- und mühelos aufnimmt. Vorbildlich und stets in der Gegenwart scheint mir dieses Mosaik aus Pflastersteinen, Marmor und rotem Sandstein, gefeit gegen den Ansturm – den Ansturm der Inszenierungen des post-modernen Wahnsinns.

 

It starts now!

“This is therefore to say that the transformation of human consciousness through meditation is frustrated so long as we think of it as something that I by myself can bring about, by some sort of wangle, by some sort of gimmick. Because, you see, it leads to endless games of spiritual one-up-man-ship. And of guru competition. Of my guru being more effective than your guru. My yogas are faster than your yoga. I am more aware of myself than you are. I am humbler than you are. I am sorrier for my sins than you are. I love you more than you love me. There’s this interminable goings on where people fight and wonder whether they are a bit more evolved than somebody else and so on.

“All that can just fall away. And then we get this strange feeling that we’ve never had in our lives except occasionally by accident. Some people get a glimpse that we are no longer this poor little stranger and afraid in a world it never made. But that you are this universe. And you are creating it at every moment. Because you see, it starts now. It didn’t begin in the past. There was no past. If the universe began in the past, when that happened it was now. But it is still now and the universe is still beginning now and it’s trailing off like the wake of a ship from now and as the wake of the ship fades out, so does the past. You can look back there to explain things but the explanation disappears. You will never find it there. Things are not explained by the past. They’re explained by what happens now. That creates the past. And it begins here.

‘That’s the birth of responsibility. Because otherwise you can look over your shoulder and say, ‘Well, I am the way I am because my mother dropped me. And she dropped me because she was neurotic because her mother dropped her.’ and we go way way back to Adam and Eve or to a disappearing monkey or something.We never get at it. But in this way you are faced with that you’re doing all this. And that’s an extraordinary shock.

‘So cheer up! You can’t blame anyone else for the kind of world you’re in… And if you know, you see, that the I — in the sense of the person, the front, the ego — it really doesn’t exist, then it won’t go to your head too badly if you wake up and discover that you’re god.”

– Alan Watts