Sceno-logic

Szenografie und Szenologie, neue Felder mit den reifen und edlen Früchten des Vergangenen gedüngt. Alsbald verwirrend, ihre Dispositive mir neu und ungewohnt – so wie selbiger auch. Endlich ein Referenzpunkt in der Gegenwart, zu erforschen und zurück zu blicken auf psychoanalytische, philosophisch phänomenologische, kulturanthropologische, existentialistische und existenzialphilosophische, sowie sprachanalytische und darstellungslogische Bereiche.

Welch Schlaraffia des Geistes und immer schon war es in der Bonner Südstadt und wartete – auf mich, bedingt, aber dennoch. Als erstes wird das Vertrauen hergeleitet, für Ingo, der Arme sitzt fest im akademischen Mittelbau – fast wie im Knast, will man der Allegorie von Affonso glauben (London School of Economics), aber vielleicht ist das auch der neidische Zynismus des Ausgestiegenen. Jedenfalls muss ich und kann es auch ohne Probleme zugeben, dass es mir gefällt in die Universität zu gehen, durch die weiten Flure und Hallen zu schreiten – meist gehe ich tatsächlich nicht – in der altehrwürdigen Bibliothek des Philosophischen Seminars zu sitzen herab zu blicken, auf meine Texte oder den Platz der Weissen Rose, welcher sich links von mir auftut und jeden Fusstritt und Gehschritt klag- und mühelos aufnimmt. Vorbildlich und stets in der Gegenwart scheint mir dieses Mosaik aus Pflastersteinen, Marmor und rotem Sandstein, gefeit gegen den Ansturm – den Ansturm der Inszenierungen des post-modernen Wahnsinns.

 

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